Michael Fichtner
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Zementestriche

Anmischen des Zementestriches
Glätten des Estrichs

Der bekannteste Estrich ist der nach DIN EN 13 813 als „CT” (von Cementitious screed) bezeichnete Zementestrich.  Der CT ist, auch bei Einfärbung, leicht zu erkennen an seiner Reaktion mit Säuren, wie zum Beispiel Zementschleierentferner. Vorteil des CT ist die Beständigkeit gegenüber Wasser nach der Aushärtung. Nachteilig ist sein Verhalten auf Dämmung oder Trennlage.

Durch „Schrumpfungsvorgänge”, das sich beim Erhärtungsvorgang des Estrichs in Schwinden in Folge der Hydration ausdrückt, ist die Feldgröße in der Regel auf ca. 40 m² zu begrenzen, da sich in der Konstruktion sonst unkontrolliert Risse bilden könnten. CT ist feuchtebeständig, kann aber wie jedes zementäre System im nassen Zustand seine Festigkeit verringern.

Zementestrich erfordert beim Einbau eine Mindesttemperatur von 5°C. Auch in den folgenden 3 Tagen darf diese Temperatur nicht unterschritten werden. Weiterhin muss der Zementestrich mindestens 3 Tage vor Austrocknung geschützt werden. Bei niedrigen Temperaturen oder langsam erhärtenden Zementen ist diese Schutzmaßnahme länger notwendig.

Mindestens weitere 7 Tage ist der Zementestrich vor hoher Wärme, Zugluft und Schlagregen zu schützen. Eine Begehbarkeit ist frühestens nach 3 Tagen möglich, wobei die vollständige Belastbarkeit erst nach frühestens 7 Tagen (abhängig von der Umgebungstemperatur und dem Wasser - Zement - Wert) gegeben ist. Soll der Zementestrich mit einem Bodenbelag versehen werden, so muss die Restfeuchte des Estrichs ≤ 2 bis 3 % betragen. Bei dampfdichten Belägen sollte die Restfeuchte noch geringer ausfallen.

Zementestriche werden meistens konventionell von Hand gemischt, gelegt und abgezogen und anschließend von Hand oder maschinell geglättet. 

Aber auch der Einbau eines Zement-Fließestriches ist möglich.